Stand des Pfarrheim-Neubaus in Ottersheim

So langsam geht das schon lange geplante und ersehnte Pfarrheim neben der Kirche wieder ein Schritt weiter.

Bisher waren schier unzählige Abstimmungsgespräche zwischen Architekt, Bischöflichem Bauamt und den zuständigen staatlichen Genehmigungsbehörden geführt worden, um den derzeitigen Planungsstand zu erreichen. Eine letzte große Hürde waren dabei die Verhandlungen mit dem Landesdenkmalamt und dem Landesamt für Archäologie. Beide Behörden mussten eingeschaltet werden, da die Kirchenstützmauer entlang der Germersheimer- und der Lange Straße unter Denkmalschutz steht und das eigentliche Baugelände im Kirchgarten ursprünglich Bestattungsgelände war.

Der südliche Teil der Kirchenmauer, entlang der Germersheimer Straße, wird abgetragen und erneuert werden müssen. Der nördliche Teil, im Bereich des Treppenaufgangs, zum Hauptportal der Kirche, wird restauriert werden. Auch hierfür sind die Genehmigungs- und Planungsverfahren mittlerweile abgeschlossen.

Anfang kommenden Juli wird durch das Landesamt für Archäologie auf dem Baugelände im Kirchgarten eine sogenannte „Sondage“ durchgeführt werden. Diese wird entlang der Mauer an der Germersheimer Straße erfolgen und in den Bereichen der Punktfundamente des Pfarrheims. Bei diesen  Untersuchungen der Archäologen geht es darum, festzustellen, ob in diesen Bereichen archäologisch bedeutende Funde zu Tage treten, die dann gesichert werden sollen.

Ein weiterer Bauabschnitt, der in den kommenden Monaten durchgeführt werden wird, ist der Rückbau des ehemaligen Treppenaufgangs zur Kirche, auf der Nordseite zur Lange Straße hin. Dieser Zu- bzw. Abgang war schon bei der Sanierung der Straße von der Straßenbaubehörde wegen der Gefahrenpotentiale der an dieser Stelle stark befahrenen Lange Straße beanstandet und die Sperrung verfügt worden.

Mit dem eigentlichen Baubeginn des Pfarrheims wird im Frühjahr des nächsten Jahres gerechnet, falls nun alles planmäßig verläuft und es bei der Sondage keine größeren und unvorhersehbaren „Überraschungen“ gibt.

Ebenfalls in den kommenden Sommermonaten wird das Kreuz, das im südlichen Teil des Kirchgartens stand, nun im nördlichen Teil, links der Bruder Konradstatue neu aufgestellt  und soweit wie nötig restauriert werden.

An dieser Stelle nochmals herzlichen Dank an Herrn Herbert Zwißler, der dem Kreuz seit der Demontage eine Bleibe geboten hat.

Wer sich an den derzeit geschätzten Kosten der Restaurierung und Wiedererrichtung des Kreuzes (ca. 5000,- Euro) beteiligen möchte, darf dies gerne, zur Entlastung der Kirchenstiftung, mit einer Spende tun.

Spenden können ab sofort auf das Konto bei der VR-Bank Südpfalz:                    

Kath. Kirchenstiftung St. Martin Ottersheim

IBAN: DE42 5486 2500 0003 6002 03

BIC: GENODE61SUW

eingezahlt werden.

Selbstverständlich erhalten alle Spender eine entsprechende Spendenbescheinigung. 

Th. Buchert, Pfr.